Liveticker von der Langen Nacht der Kirchen am 24. Mai 2019

von Regina Fellner & Regina Brandejsky

 

17.40 Kurz vor Beginn des Gottesdienstes begrüßen wir Sie herzlich vom Platz neben der Kirche.
Hier haben Mitglieder des Gemeindeausschusses mit tatkräftiger Unterstützung von Sylvia Kraushofer und Pastoralpraktikantin Eva T. bereits das Buffet hergerichtet.

17.45 Im Pfarrkeller ist bereits der Beamer für die Fotopräsentation aufgebaut

17.50 Auf der Orgelempore befindet sich reichlich Equipment für die geplante Lichtinstallation der HTL Wr. Neustadt.
Sithari Hochkirchner, Martin Scheifinger, Elias Perl und Johannes Jäggle proben nochmals den Ablauf.

18.00
Trotz der ungewöhnlichen Beginnzeit ist der Gottesdienst für einen Freitagabend gut besucht.

18.18 Pf. Bohynik will nicht lange predigen.
Die Lange Nacht der Kirche soll diesen Raum frei zugänglich machen, soll den Dialog zwischen drinnen und draußen fördern.

18.50 Die Musiker/innen und weitere Besucher/innen treffen ein.

19.00 Das erste Konzert
Das Blechbläserensemble der Musikschule Steinfeldklang unter der Leitung von Direktor Gerhard Cernek macht den Anfang. Während der Musikstücke wird der Kirchenraum in wechselndes, buntes Licht getaucht.

19.08
Es folgt das Blockflötenensemble unter der Leitung von Lena Cernek.
Gespielt werden beschwingte Stücke von Valentin Rathgeber.

19.13
Die Bläser-Solist/innen stimmen sich ein.
Sie werden gleich vier Stücke zum Besten geben. An der Orgel begleitet sie Waltraud Koisser. Der Hochaltar wird gerade blau beleuchtet.

19.21
Der erste Musikblock ist zu Ende.
Pf. Bohynik lädt zu einer Stärkung beim Buffet oder zum Ansehen der Dia-Show im Pfarrkeller ein.

19.35 Großer Ansturm beim Buffet neben der Kirche.
“Alles hat perfekt geklappt!”, meint Ronald Köber, der bei der Vorbereitung des Buffets geholfen hat.


20.00 Die Kirche füllt sich wieder.
Nach den Stärkungen bereiten sich alle auf das zweite Konzert vor. Musikschuldirektor Gerhard Cernek begrüßt alle Besucher und stellt die Gesangsklasse von Lisa Culk vor. Ein junges Mädchen beginnt mit Klavierbegleitung beschwingt zu singen. Professionell wie eine erfahrene Sängerin bewegt sie sich auf der Bühne.

20.06 „Endlich sehe ich das Licht“
Zusätzlich zur Klavierbegleitung unterstützen nun auch ein Cello und eine Geige zwei Mädchen beim Gesang des genannten Liedes - passend zum heutigen Abend: Die Kirche strahlt in buntem Licht.

20.10 Umbau
Drei Gitarrenspieler/innen nehmen Platz, das Mikrofon wird an die nächste Sängerin weitergegeben. Auch die Farbe der Kirche ändert sich von rosa auf grün.

20.14 Die Zeit bleibt stehen …
Die Gitarren bleiben sitzen, 4 Mikrofone sind nun für das bekannte Lied „Time after time“ im Einsatz. Vier Sängerinnen lassen uns mit kraftvollen Stimmen die Zeit vergessen – wieder tosender Applaus.

20.18 Szenewechsel
Das Klavier und eine weitere Sängerin werden in rosa gehüllt. „Hit the road jack“ - eine kräftige Stimme trotz verständlicher Nervosität an diesem besonderen Abend begeistert die Besucher.

20.22 Aufbruch
Es tummeln sich wieder alle aus der Kirche, im Altarraum wird umgebaut. In der Sakristei erhalten die fleißigen Musiker/innen und Sänger/innen ein kleines Dankeschön seitens der Pfarre für ihre Darbietungen.

20.33 Am Kirchenvorplatz
Die Gespräche werden weitergeführt, in der Kirche wird die Stimmung - eine bunte Kirche, so bunt wie die Menschen - einmal anders wahrgenommen. Die Sonne ist mittlerweile untergegangen, Kinder toben herum und spielen mit den bunten Luftballons mit dem Logo der Langen Nacht der Kirchen.

20.36 Ein Blick in den Pfarrkeller
Die Show mit den Fotos von der Pilgerreise nach Israel läuft. Gerald Ofner kommentiert und erzählt Anekdoten von der Reise. Reiseprospekte und Infos über das hl. Land liegen zum Schmökern auf.

20.52 Die Dämmerung beginnt.
Wir warten darauf, dass die Kirche auch von außen beleuchtet wird, erste Stimmungsbilder geben einen Eindruck, wie die Menschen den heutigen Abend wahrnehmen: „ Der Außenbereich ist sehr schön, es gibt ein gutes Verpflegungsangebot.“ „Insgesamt ist der Abend sehr gelungen!“ „Wenn es eine Musikschule vor Ort gibt, ist es eine tolle Idee, zu kooperieren, die Gestaltung ist sehr schön!“

20.56 Ein Kleinbus fährt vor.
Der Bus der Klangwelt Salterina fährt vor und räumt das Equipment für die Darbietungen aus, die ab 22 Uhr folgen werden. Alle schauen gespannt auf die Uhr und strömen wieder in die Kirche - das nächste Konzert beginnt in Kürze.

21.00 rosa, blau und grün
Die Kirche strahlt wieder in allen Farben, auch die Fassade ist mittlerweile beleuchtet.

21.02 Über den Wolken
Gerhard Cernek bedankt sich bei der HTL für die Lichtinstallationen, die den Auftritt der Musikschule so wunderbar in Szene setzen. Die Steinfeld Voices nehmen Aufstellung, unser hl. Laurentius am Altarbild erstrahlt in Cyan und schwebt wie "Über den Wolken" – das Stück, das gerade präsentiert wird.

21.08 Wir werden entführt
Der Song "California dreaming" entführt uns für ein paar Minuten zurück in den Winter, wobei wir sehr dankbar sind, dass heute so eine schöne laue Frühlingsnacht ist. Die Besucher lauschen gebannt auch dem nächsten Stück und genießen den Moment: „Sekundenglück“ - wie passend.


21.13 Vocals only
Gerhard Cernek stellt das zweite Gesangsensemble unter der Leitung von Lisa Culk vor, die einen Extra-Applaus bekommt. Vocals only stellen sich auf und geben "You've got a friend" zum Besten - ein weiteres Lied, das den Kirchenraum perfekt ausfüllt. Ich denke an Jesus, den wir immer anrufen können, er ist immer zur Stelle. In die gleiche Kerbe schlägt das nächste Lied: "Bridge over troubled water" - auch das ist Jesus für uns: Halt in unruhigen Phasen unseres Lebens, die Klavierbegleitung lädt immer wieder zum Träumen ein.

21.22 Mehr als nur bunte Farben
Das Klaviervorspiel stimmt "Over the rainbow" an, die Farben im Altarbereich lassen einen Regenbogen erahnen, und gute Stimmung macht sich breit.

21.27 Das letzte Stück der Musikschule Steinfeldklang
Gerhard Cernek bedankt sich dafür, dass die Musikschule zu Gast bei der Langen Nacht der Kirchen sein durfte und verabschiedet sich mit „Oh happy day“. Eine 11jährige Solistin wird wunderbar vom vereinten Gesangsensemble begleitet - ein würdiger Abschluss der ersten drei Konzerte. Der Konzertreigen ist jedoch noch nicht zu Ende, die Klangwelt Salterina wird bereits angekündigt, alle Besucher werden zum Bleiben eingeladen – dieser Einladung kommen wir gerne nach. Pfarrer Juraj Bohynik bedankt sich bei der Musikschule Steinfeldklang und wünscht weiterhin viel Kraft und Freude. Auch er lädt alle Zuhörer zu weiterer fantastischer Musik ein.

21.33 Ölgemälde auf der Kirchenfassade
Die Fassadenbeleuchtung auf unserer Kirche kommt mittlerweile exzellent zur Geltung, es ist finster geworden, rot, orange und blau schwimmen ineinander und drehen sich im kreis. Das Bild erinnert manche Besucher an den Stil von Hundertwasser. Die Taube im runden Fenster unserer Kirche kommt wunderschön zur Geltung, die Farben sind perfekt aufeinander abgestimmt.

21.35 Gemütliches Beisammensein
Alle Besucher bewundern diese Lichteffekte, während Aufstrichbrote und Frankfurter Würstel verspeist werden. Das Partyzelt neben der Kirche ist gut besucht, die Heurigenbänke in der Wiese beim Pfarrhof laden zu einem gemütlichen Verweilen ein, was bestens angenommen wird. Die fleißigen Gastgeberinnen freuen sich über regen Zuspruch und schenken gerne Getränke aus. Im Pfarrkeller fragen viele Interessierte nach weiteren Berichten von der Israel-Reise.

21.57 Wir gehen noch lange nicht nach Hause.
Die Kirche füllt sich wieder, in der Zwischenzeit hat die Klangwelt Salterina im Altarraum ihre Hackbretter positioniert: 6 Hackbretter, ein Cello und 1 Trommel sind zu sehen.

22.00 Ein neues Klangerlebnis erfüllt den Kirchenraum.
Pfarrer Juraj Bohynik begrüßt die Musikerinnen und Musiker der Klangwelt Salterina, und das erste Lied ertönt. Ungewohnte, aber fantastische Klänge begeistern die Besucher, die noch immer zahlreich in den Bänken Platz genommen haben.

22.04 Nichts als die Liebe
Eine bemerkenswerte Instrumentalversion des bekannten Liedes „The rose“ erinnert uns an die vielen Facetten der Liebe, gespielt von Musiker/innen, deren Liebe zur Musik wahrhaft spürbar ist.

22.08 Das Publikum dankt mit tosendem Applaus.
Frau Knapp-Korb-Weidenheim von der Klangwelt Salterina lässt uns einiges über die Geschichte des Namens erfahren, der ursprünglich mit dem Instrument Hackbrett verbunden ist.

22.13 Eine Vielfalt an Möglichkeiten
Die nächsten Stücke reißen die Zuhörer mit, u.a. ein Duett, gespielt von zwei jungen Menschen, die bereits mit vier Jahren die Liebe zu diesem Instrument entdeckt haben. Wieder können wir einiges über die Geschichte des Hackbretts lernen, ein Stück aus dem Barock, der Hochblüte des Hackbrettes, entführt uns in eine eigene Welt und versetzt die Zuhörer durch das immer intensiver werdende wiederkehrende Thema in eine festliche Stimmung. Langanhaltender Applaus ist der Dank dafür.

22.22 Vorstellung der Künstler
Frau Knapp-Korb-Weidenheim stellt alle Künstler namentlich vor, es folgen ein Wiener Kontratanz und ein Walzer, passend zum anderen Stil erstrahlt auch die Kirche wieder in anderen Farben, und gute Laune verbreitet sich, wie ein Blick in die Gesichter der Zuhörer zeigt. Ein Tango schließt sich dem Gefühl der Tanzlust an - es ist erstaunlich, welche Vielfalt an Stimmungen, Stilrichtungen und Musikstücken mit diesem Instrument gezaubert werden kann. Die Begleitung durch das Cello und diverse Rhythmusinstrumente runden das harmonische Ensemble ab. Die Begeisterung der Zuhörer spiegelt sich in tosendem Applaus wider.

22.32 Internationalität bleibt das Motto
Ein „Sommerwind“ aus Finnland bringt Abkühlung nach den heißen Rhythmen der vorangegangenen Stücke - ein weiterer Beweis der Vielseitigkeit dieser wunderbaren Musikgruppe. Ein Tanz aus Wales bringt wieder gute Stimmung.

22.38 Das Ende der Konzertreihe naht.
Ein letztes Stück mit Hackbrett und Cello begeistert die Zuseher und -hörer. Es folgen die Verabschiedung und ein Dank an den Herrn Pfarrer, dass die Klangwelt Salterina diesen sakralen Raum, unsere Pfarrkirche, füllen durfte. Die Gong-Meditation wird angekündigt, und langanhaltender tosender Applaus begleitet die Musikerinnen und Musiker nach Haus. Auch Pfarrer Juraj Bohynik bedankt sich, dass uns die Gruppe ein Gefühl von Sonne auf der Haut und in unseren Herzen vermittelt hat. Er freut sich, wenn wir in unserer Kirche öfter den Klang der Hackbretter hören könnten.

22.55 Reges Treiben am Kirchenvorplatz
Noch immer herrscht reges Treiben am Kirchenvorplatz, die Besucher unterhalten sich gut und holen sich eine Stärkung vor dem letzten Konzert. Gerald Ofner erinnert sich im Pfarrkeller gerne an die Israel-Reise zurück und packt schön langsam sein Equipment zusammen. Die letzten Reste der Aufstrichbrote werden verspeist.

23.00 Gong-Meditation erstmals in einer Kirche
In ihrer Einleitung zur Gong-Meditation freuen sich Frau Knapp-Korb-Weideheim und Herr Korb-Weidenheim darüber, erstmals in einer Kirche ihre 9 Gongs unterschiedlicher Größe zum Klingen bringen zu dürfen. Dieses alte Instrument wird mit unterschiedlichen Frequenzen das ganze Kirchenhaus zum Schwingen bringen. Wir werden eingeladen, die Augen zu schließen und uns ganz diesem intuitiven Spiel, dem Kommunizieren mit den Instrumenten und zwischen den Protagonisten, aber auch der Kommunikation mit dem Göttlichen hinzugeben. Der Altarraum wird ganz blau, die ersten Gongs ertönen, und Herr Korb-Weidenheim hat nicht zuviel versprochen: Das Vibrieren in unterschiedlichen Frequenzen ist im ganzen Kirchenraum spürbar.

23.33 Der letzte Gong ertönt.
Dieser letzte Beitrag zeigt, welches Klangerlebnis in unserer Kirche auch möglich ist. Etwas, das wir so noch nie erlebt haben. Die Klangwelt Salterina bedankt sich beim Herrn Pfarre für die Möglichkeit, das zu erleben, und bei der Lichttechnik für das tolle in Szene setzen der Darbietungen. Herr Pfarrer Bohynik wünscht sich einmal eine Gong-Meditation statt einer Predigt, er fand es sehr beruhigend und heilend. Abschließend überreicht er ein kleines Dankeschön.

23.36 Danke an alle
Herr Pfarrer Bohnyik bedankt sich noch einmal bei allen: bei der Musikschule Steinfeldklang, der Klangwelt Salterina und Waltraud Koisser, für die Lichtinstallationen bei der HTL mit ihrem Professor und den Schülern, die anschließend noch abbauen müssen und für eine tolle Atmosphäre gesorgt haben, den Damen des Gemeindeausschusses Sollenau und Gerald Ofner für die Foto-Dokumentation im Pfarrkeller.

23.40 Alle verlassen die Kirche.
Ein langer Abend, eine lange Nacht in unserer Kirche neigt sich dem Ende zu, mit dieser Gong-Meditation können wir voller Energie und Kraft, aber doch gut entspannt nach Hause gehen. Die Eindrücke dieser Langen Nacht in unserer Kirche werden uns natürlich begleiten. Wir haben anregende Gespräche geführt und eine Vielfalt an Musik erlebt, die die Buntheit der Menschen widerspiegeln soll. Die Farben, die den Kirchenraum heute erstrahlen ließen, haben ebenso ihren Beitrag dazu geleistet.

23.45 Auf Wiedersehen
Das Zelt sowie die Heurigengarnituren werden abgebaut, die Besucher treten den Heimweg an, und wir verabschieden uns von der Pfarrkirche in Sollenau. Auf Wiedersehen!